Mariä Himmelfahrt
Historischer Kontext
Mariä Himmelfahrt wird am 15. August in Luxemburg gefeiert. Es ist ein gesetzlicher Feiertag.
Mariä Himmelfahrt feiert die Aufnahme der Jungfrau Maria in den Himmel. Dieses Fest, 1950 von Papst Pius XII. zum Dogma erklärt, wird in Luxemburg seit Jahrhunderten gefeiert. Das Land hat eine starke katholische Tradition, und zahlreiche Kirchen und Kapellen sind der Jungfrau Maria gewidmet, insbesondere die Kathedrale Notre-Dame, Schutzpatronin der Stadt.
Der 15. August fällt mitten in die Sommerzeit und viele Luxemburger sind im Urlaub. Marienprozessionen finden in mehreren Dörfern statt. In Luxemburg-Stadt finden besondere Feierlichkeiten in der Kathedrale Notre-Dame statt. Die Schueberfouer, der große Jahrmarkt Luxemburgs, beginnt gewöhnlich Ende August.
Regionale Traditionen
Greiveldange (Mosel)
Der Leiffraweschdag ist ein Erntefest. Die Dorfbewohner bereiten den "Wesch" vor, eine Garbe aus bis zu 35 Kräutern, Getreide und Gemüse, die vom Priester gesegnet wird. Diese Tradition verwandelt das kleine Dorf in eine große Attraktion.
Kirchen landesweit
In vielen Ortschaften finden Marienprozessionen statt. Die Marienstatue wird durch die Straßen getragen und vom Priester gesegnet. Häuser und Kirchen werden zu diesem Anlass mit Blumen geschmückt.