Allerheiligen
Historischer Kontext
Allerheiligen wird am 1. November in Luxemburg gefeiert. Es ist ein gesetzlicher Feiertag.
Allerheiligen ehrt alle Heiligen der katholischen Kirche. Dieses Fest, seit dem 9. Jahrhundert auf den 1. November festgelegt, ist tief in der luxemburgischen Tradition verwurzelt. Luxemburg legt mit seiner langen katholischen Tradition großen Wert auf diesen Tag der Besinnung.
Die Luxemburger besuchen die Friedhöfe, um die Gräber ihrer Angehörigen mit Chrysanthemen und Kerzen zu schmücken. Diese Tradition ist in Luxemburg sehr lebendig, und die Friedhöfe werden für diesen Anlass besonders gepflegt. Viele Familien nutzen auch die Allerheiligenferien für Reisen oder Familienaktivitäten.
Regionale Traditionen
Éislek/Ösling (Ardennen)
Das Trauliicht ("Trauerlicht") ist eine uralte Tradition. Rüben (keine Kürbisse) werden ausgehöhlt, zu Fratzengesichtern geschnitzt und mit Kerzen bestückt. Sie schützen vor den Geistern, die an Allerheiligen umgehen. Dieser Brauch ist weit älter als das amerikanische Halloween.
Friedhöfe landesweit
Am 1. November besuchen die Familien die Gräber, um Kerzen, Blumen und Kränze niederzulegen. In jedem Friedhof finden religiöse Zeremonien und Grabsegnungen statt.