Weihnachten
Historischer Kontext
Weihnachten wird am 25. Dezember in Luxemburg gefeiert. Es ist ein gesetzlicher Feiertag und einer der wichtigsten Tage des Jahres.
Weihnachten feiert die Geburt Jesu Christi. Die Feier am 25. Dezember geht auf das 4. Jahrhundert zurück. In Luxemburg sind die Weihnachtstraditionen eine Mischung aus französischen, deutschen und eigenständig luxemburgischen Einflüssen, die die Lage des Landes am Kreuzungspunkt europäischer Kulturen widerspiegeln.
Die Weihnachtsmärkte (Chreschmaart) erhellen Luxemburg-Stadt ab Ende November mit Chalets auf dem Place d'Armes und dem Place de la Constitution. De Kleeschen (Nikolaus) kommt am 6. Dezember, ein von Kindern sehnlichst erwarteter Moment. Der Heiligabend und das Weihnachtsessen mit der Familie am 25. Dezember stehen im Mittelpunkt der Feierlichkeiten. Boxemänékelcher, Hefeteigfiguren in Männchenform, sind eine luxemburgische Spezialität der Saison.
Regionale Traditionen
Luxemburg-Stadt (Winterlights)
Die Weihnachtsmärkte verteilen sich auf vier Standorte: Place d'Armes, Place de la Constitution, Place de Paris und den Wanterpark im Kinnekswiss mit Eislaufbahn. Dort genießt man Gromperekichelcher und Glühwäin.
Clerf (Éislek)
Im Norden der Ardennen bietet der Clerfer Markt eine intime Atmosphäre vor der Kulisse der historischen Burg und der Ausstellung "The Family of Man". Traditioneller als der Markt in der Hauptstadt.
Esch-sur-Alzette
Der kinderfreundliche Weihnachtsmarkt findet auf dem Place de l'Hôtel de Ville statt, mit Kirmes und einem Kleeschen-Umzug (Nikolaus) durch die Straßen.
Bäckereien landesweit
Das Creschtkendchen (Jesuskind) bringt die Geschenke, nicht der Weihnachtsmann. Bäckereien verkaufen Boxemannercher, Brioche-Figuren in Menschenform. Traeipen (Blutwurst mit Kartoffelpüree) ist das traditionelle Wintergericht.