Nationalfeiertag
Historischer Kontext
Der Luxemburger Nationalfeiertag wird am 23. Juni gefeiert. Es ist der wichtigste Feiertag des Großherzogtums.
Der Nationalfeiertag feiert den offiziellen Geburtstag des Großherzogs. Das Datum 23. Juni wurde 1962 festgelegt, unabhängig vom tatsächlichen Geburtstag des Monarchen, um die langen Sommertage zu nutzen. Die Feierlichkeiten erstrecken sich über zwei Tage, wobei die Hauptfestlichkeiten am Vorabend, dem 22. Juni, stattfinden.
Die Feierlichkeiten beginnen am Abend des 22. Juni mit der Wachablösung am Großherzoglichen Palast, gefolgt von einem Fackelzug und einem spektakulären Feuerwerk. Am 23. Juni wird ein Te Deum in der Kathedrale Notre-Dame gefeiert, gefolgt von einer Militärparade. Volksfeste, Konzerte und Feuerwerke finden im ganzen Land statt.
Regionale Traditionen
Luxemburg-Stadt (Fakelzuch)
Am Vorabend des 23. Juni zieht ein Fackelzug durch die Straßen der Hauptstadt. Um 23 Uhr wird ein 20-minütiges Feuerwerk von der Adolphe-Brücke abgeschossen. Der Großherzog verfolgt das Spektakel von einer offiziellen Tribüne aus.
Esch-sur-Alzette
Der Erbgroßherzog und die Erbgroßherzogin besuchen am Nationalfeiertag stets die zweitgrößte Stadt Luxemburgs. Der Großherzog besucht jedes Jahr eine andere Gemeinde.
Kinnekswiss (Luxemburg-Stadt)
Am 23. Juni findet von 10 bis 18 Uhr das Spillfest (Spielefest) im Stadtpark statt. Vereine und Künstler bieten Lernspiele für Familien und Kinder an.
Kathedrale Notre-Dame
Am Morgen des 23. Juni wird eine feierliche Te-Deum-Messe im Beisein der großherzoglichen Familie gefeiert. Ihr geht ein 21-Schuss-Salut und eine Militärparade voraus.
Großherzoglicher Palast
Am Nachmittag des 22. Juni findet um 16 Uhr die zeremonielle Wachablösung statt, der das großherzogliche Paar beiwohnt. Diese Zeremonie markiert den offiziellen Beginn der Nationalfeiertags-Festivitäten.