Osterferien 2026
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Osterferien
Die osterferien 2026 laufen vom 28. März bis zum 12. April.
Die Osterferien erstrecken sich über etwa zwei Wochen im April. Der Frühling hält Einzug in Luxemburg und die Ostertraditionen sind in vollem Gange.
Kirsch- und Apfelbäume blühen und verwandeln die Landschaft in ein malerisches Bild, besonders im Moseltal. Die Frühlingstemperaturen zwischen 10 und 18 Grad sind ideal für Aktivitäten im Freien.
Auch die Terrassen der Cafés und Restaurants öffnen landesweit wieder. Viele Familien nutzen die zwei Wochen, um kulturelle Aktivitäten mit Entspannung in der Natur zu verbinden.
Aktivitäten in den osterferien
Der Eimaischen, ein traditioneller Markt am Ostermontag, findet in Luxemburg-Stadt und Nospelt statt, mit seinen Tonpfeifen (Peckvillercher). Am Bretzelsonndeg, dem Brezelsonntag, schenkt man herzförmige Brezeln.
Die Moselregion lädt zu Spaziergängen durch blühende Weinberge ein. Der Mullerthal Trail bietet unvergessliche Frühlingswanderungen.
Pädagogische Bauernhöfe wie die Robbesscheier in Munshausen öffnen im Frühling ihre Türen und lassen Kinder das traditionelle Landleben entdecken. Ostereiersuchen in öffentlichen Parks und Gärten sind bei den Jüngsten sehr beliebt.
Praktische Infos zu den osterferien
Karfreitag ist kein offizieller Feiertag, aber viele Unternehmen schließen. Ostermontag ist ein gesetzlicher Feiertag.
Gärten und Parks öffnen mit erweiterten Öffnungszeiten. Die Weinkeller an der Mosel bieten während der Osterferien häufig spezielle Verkostungen an.
Die nationalen Radwege, insbesondere der PC1 entlang der Mosel, eignen sich in dieser Jahreszeit besonders gut für Familienausflüge. Die Maisons relais sind während der gesamten Ferien geöffnet, aber eine Anmeldung mehrere Wochen im Voraus ist ratsam.
Wussten Sie das über die osterferien?
Die Peckvillercher sind kleine Tonpfeifen in Vogelform, die nur beim Eimaischen verkauft werden. Diese Tradition reicht bis ins 17.
Jahrhundert zurück und ist als immaterielles Kulturerbe Luxemburgs anerkannt. Ursprünglich war der Eimaischen ein Töpfermarkt, auf dem Verliebte Keramikgeschenke austauschten.
Der Markt in Nospelt ist kleiner und traditioneller als der in der Hauptstadt, mit lokalen Handwerkern, die die Pfeifen vor den Augen der Besucher herstellen. Das Wort Peckvillercher stammt aus dem Luxemburgischen und bedeutet wörtlich "kleine pickende Vögelchen".