Karnevalsferien 2025
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Karnevalsferien
Die karnevalsferien 2025 laufen vom 22. Februar bis zum 2. März.
Die Karnevalsferien bieten eine Woche Pause im Februar. Diese Zeit ist geprägt von den luxemburgischen Karnevalstraditionen mit bunten Umzügen und Feuerbräuchen.
Karneval ist tief in der Kultur des Landes verwurzelt, besonders in den Städten im Süden und Norden. Kinder verkleiden sich in den Tagen vor den Ferien in der Schule, und viele Dörfer organisieren Kostümbälle für die ganze Familie.
Es ist auch die Zeit für die kulinarische Karnevalstradition der Verwurrelter, gedrehte Krapfen, die in dieser Saison zubereitet werden.
Aktivitäten in den karnevalsferien
Die Kavalkaden (Karnevalsumzüge) in Diekirch und Esch-sur-Alzette gehören zu den größten des Landes. Das Buergbrennen, bei dem am ersten Fastensonntag ein Strohmann verbrannt wird, findet in vielen Dörfern statt.
Die Skigebiete in den Vogesen und der Eifel sind in weniger als zwei Stunden erreichbar. Die Kavalkade in Remich entlang der Mosel ist ebenfalls sehr beliebt und zieht Tausende von Zuschauern an.
Für Familien, die lieber drinnen bleiben, organisieren Kulturzentren häufig Masken- und Kostümworkshops während der Ferienwoche. Wanderfreunde können die Winterpfade in den Ardennen erkunden, wo im Februar manchmal noch Schnee liegt.
Praktische Infos zu den karnevalsferien
Die Karnevalsumzüge finden oft am Wochenende vor den Ferien statt. Das Buergbrennen ist ein kostenloser, familienfreundlicher Anlass, der von den Gemeinden organisiert wird.
Die genauen Termine der Kavalkaden werden von den Gemeindeverwaltungen in der Regel einige Wochen vorher bekannt gegeben. Es empfiehlt sich, frühzeitig zu kommen, um einen guten Platz entlang der Strecke zu finden, da die beliebteren Veranstaltungen große Menschenmengen anziehen.
Die Maisons relais bleiben während der Karnevalswoche geöffnet und bieten oft karnevalsbezogene Aktivitäten für angemeldete Kinder an.
Wussten Sie das über die karnevalsferien?
Das Buergbrennen ist eine Tradition, die einzigartig für Luxemburg und einige angrenzende Regionen ist. Dieser alte Brauch symbolisiert das Ende des Winters.
Stroh- und Holzkreuze werden auf Hügeln im ganzen Land verbrannt. Schätzungen zufolge werden jedes Jahr mehr als 200 Feuer im ganzen Großherzogtum bei dieser Feier angezündet.
Die Ursprünge des Buergbrennen reichen wahrscheinlich bis zu heidnischen Ritualen rund um die Sonnenwende zurück. Heute nutzen die Gemeinden den Anlass für gesellige Zusammenkünfte mit Musik, warmer Suppe und Getränken, um die Zuschauer aufzuwärmen.